Einmal reicht eigentlich

Eine besondere Unsitte, die vor allem von Rechtsanwälten praktiziert wird ist, jedes Schreiben vorab per Fax und dann am nächsten Tag noch per Post zu versenden.

Es mag ja hin und wieder Sinn machen, wenn man besonders eilige Schreiben vorab per Fax schickt, aber selbst dann genügt in der Regel das Fax völlig.

So hat man grundsätzlich immer zwei Exemplare von ein und demselben Schreiben, was aus meiner Sicht völlig unnötig ist. In der Regel ist die Qualität der heutigen Faxnachrichten so gut, dass man das Schreiben problemlos lesen kann. Das Original, welches dann per Post kommt, nützt also nicht sehr viel, sondern es kostet nur wieder unnötige Zeit bis man das Schreiben dann wieder in die Akte geheftet hat usw.
Von der Papierverschwendung gar nicht zu reden.

Einige setzen diesem sinnlosen Brauch noch die Krone auf, indem sie das Schreiben vorab per Fax und eMail, später dann per Post schicken.
Soviel Unnötigkeit ist dann wirklich kaum mehr zu überbieten.

Vielleicht nimmt es ja der ein oder andere als Denkanstoß und schickt seine Schreiben zukünftig entweder per Fax, per eMail oder per Post.

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2 Kommentare zu „Einmal reicht eigentlich“

  • anonym sagt:

    Sichert das mehrmalige Zusenden nicht den Zugang ab ?

    • ch sagt:

      Wenn beispielsweise sowohl das Fax als auch der Brief verloren gehen würden wäre der Zugang auch nicht erfolgt. Das Risiko wird sicherlich dadurch minimiert, aber nötig ist es sicherlich nicht. Zumal nicht jedes noch so unwichtige Schreiben unbedingt auf diese Art und weise versendet werden muss.
      Bei wirklich wichtigen oder fristgebundenen Schreiben ist es durch aus sinnvoll, da gebe ich Ihnen recht.

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