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	<title>Gütestelle Stuttgart-Nordschwarzwald</title>
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		<title>Frohe Weihnachten 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 15:27:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein arbeitsreiches und zumeist auch erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Vielen der Schlichtungen konnte erfolgreich abgeschlossen werden, so dass die einstigen &#8220;Streithähne&#8221; ohne Gerichtsverhandlung zu einem Kompromiss kommen konnten und nun auch die Chance haben, einen Neuanfang zu starten. Wir wünschen daher allen frohe Weihnachten und ein streitfreies Jahr 2012!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein arbeitsreiches und zumeist auch erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu.</p>
<p>Vielen der Schlichtungen konnte erfolgreich abgeschlossen werden, so dass die einstigen &#8220;Streithähne&#8221; ohne Gerichtsverhandlung zu einem Kompromiss kommen konnten und nun auch die Chance haben, einen Neuanfang zu starten.</p>
<p>Wir wünschen daher allen frohe Weihnachten und ein streitfreies Jahr 2012!</p>
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		<title>Interessante Schlichtungsmethode</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 05:54:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Obst]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer gestern Abend um 20.15 Uhr zufällig bei RTL hängen geblieben ist wird miterlebt haben, wie der dortige Schlichter Franz Obst die Parteien dazu aufgefordert hat, sich gegenseitig Mehlpäckchen vor die Füße zu werfen. Ich hatte es bereits in der Vorschau gesehen und wollte es eigentlich gar nicht anschauen, aber irgendwie hat mich die Neugier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer gestern Abend um 20.15 Uhr zufällig bei RTL hängen geblieben ist wird miterlebt haben, wie der dortige Schlichter Franz Obst die Parteien dazu aufgefordert hat, sich gegenseitig Mehlpäckchen vor die Füße zu werfen.</p>
<p>Ich hatte es bereits in der Vorschau gesehen und wollte es eigentlich gar nicht anschauen, aber irgendwie hat mich die Neugier, was dieser Quatsch bringen soll, dann doch zum einschalten bewegt.</p>
<p>Wie im Fernsehen so üblich hat es natürlich auch promt etwas gebracht. Die einstigen Streithähne kamen urplötzlich beide zu der Einsicht, dass es soweit gar nicht hätte kommen müssen und dürfen. Wie so oft hatte man einfach nicht genügend miteinander geredet, so dass die Situation irgendwann so festgefahren war, dass man wegen jeder Kleinigkeit am liebsten gleich den 3. Weltkrieg anzetteln würde.</p>
<p>So etwas erlebt man als Schlichter oft und in den meisten Fällen hat es ähnliche Gründe, die in den wenigsten Fällen direkt im eigentlichen Problem liegen, wegen der die Schlichtung vorgenommen wird.<br />
Vielmehr waren es in der Vergangenheit immer wieder Kleinigkeiten und Missverständnisse, die letztlich das berühmte Fass zum überlaufen gebracht haben und die Situation eskalieren liesen.</p>
<p>Zu solchen Mitteln, wie beispielsweise Mehlpäckchen auf die Straße vor die Füße der Gegenseite zu werfen und das noch dazu in so chicen roten Overalls, musste ich dabei bisher allerdings noch nie greifen. Aber wer weiß, vielleicht sollte in zukünftig das ein oder andere Kilo Mehl in der Tasche haben um Notfalls direkt reagieren zu können.</p>
<p>Um ehrlich zu sein halte ich von so etwas nicht besonders viel. So gut wie immer kommt man in einem normalen Gespräch, in dem man den Parteien auch die Sicht eines Außenstehenden darlegt und sie somit ebenfalls zu der Erkenntnis kommen lässt, dass dieser Kleinkrieg eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, ebenfalls zum Ziel und kann die Streitigkeiten ebenso gut beilegen. Dafür muss ich nicht zum Mehlpäckchen greifen und hinterher, wenn doch alles gescheitert ist, auch noch selbst die Sauerei wegmachen, die dort veranstaltet worden ist.</p>
<p>Vielleicht bin ich hierfür auch einfach nicht offen genug. Ich bleibe lieber bei meiner althergebrachten und bewährten Methode. Für den Fall, dass ich jedoch eines Tages mal in einer Sache schlichten muss, in der Herr Obst beteiligt ist werde ich mir doch noch ein paar Kilo Mehl zulegen.<br />
Generell finde ich Mehl aber in einem Kuchen oder in Brötchen irgendwie wesentlich sinnvoller eingesetzt als es auf die Straße zu werfen.<br />
Aber letzlich muss das jeder für sich selbst wissen. Meine Methode ist es jedenfalls nicht.</p>
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		<title>Kälte erhöht offensichtlich die Einigungsbereitschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 11:03:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nutzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Zumindest könnte man das meinen, wenn man sich den Verlauf eines Schlichtungsverfahrens vor einigen Tagen anschaut. Die Parteien waren sich nicht ganz einig, wie das gemeinsame Grundstück genutzt werden darf und ob einer der Miteigentümer eine Sondernutzung vornehmen darf. Bereits vor dem Schlichtungstermin wurden fleißig Schriftsätze ausgetauscht, die mir über das Amtsgericht jeweils zugeleitet wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest könnte man das meinen, wenn man sich den Verlauf eines Schlichtungsverfahrens vor einigen Tagen anschaut.</p>
<p>Die Parteien waren sich nicht ganz einig, wie das gemeinsame Grundstück genutzt werden darf und ob einer der Miteigentümer eine Sondernutzung vornehmen darf.</p>
<p>Bereits vor dem Schlichtungstermin wurden fleißig Schriftsätze ausgetauscht, die mir über das Amtsgericht jeweils zugeleitet wurden. Insgesamt rund 80 Seiten auf denen sich die Anwälte fast schon bekriegten. Keiner ließ auch nur eine Äußerung unkommentiert stehen und die Chancen auf eine Einigung im Schlichtungstermin waren nicht sehr rosig.</p>
<p>Zu Anfang sah es auch nicht danach aus, als ob es hier zu einer Einigung kommen könnte. Ganz im Gegenteil. Nach nicht einmal 15 Minuten wollte die erste Partei bereits die Schlichtung abbrechen.</p>
<p>Mit einigen Vorschlägen konnten dann die Parteien wieder etwas zur Gelassenheit angehalten werden und nach und nach entwickelte sich eine sachliche Diskussion wie man das Problem, dass übrigens bereits in der Vergangenheit Gegenstand eines gerichtlichen Vergleichs war, endgültig lösen könnte.</p>
<p>Da es sich um einen Ortstermin handelte und die Witterung nicht gerade einladend war, merkte man, wie allesamt konzentriert und kompromissbereit nach einer vernünftigen Lösung suchten. Diese Lösung wurde dann nach knapp einer Stunde auch gefunden und das, obwohl damit am Anfang wohl niemand gerechnet hätte.</p>
<p>Der dann notwendige Vergleich bzw. die Schlichtungsvereinbarung wurden dann jedoch aus Gründen der Bequemlichkeit und des Wärembedürfnisses aller Anwesenden im beheizten Haus einer der Parteien geschlossen.</p>
<p>Da ich jedoch etwas besorgt war, ob die Einigung wirklich dem Willen der Parteien entspricht, habe ich diese jeweils noch einmal getrennt befragt um in dieser Sache auch wirklich eine dauerhafte Lösung erzielen zu können. Es bringt schließlich niemandem etwas, wenn spätestens in einem halben Jahr die Sache erneut streitig wird. Allerdings scheinen alle Beteiligten mit dem Vergleich leben zu können und so konnten wir das Verfahren nach knapp 90 Minuten erfolgreich abschließen.</p>
<p>Das Amtsgericht ist sicherlich auch ganz froh sich nicht auch noch mit dieser Sache befassen zu müssen und die Parteien haben sich endlich aus eigener Kraft geeinigt und können wieder an einer guten Nachbarschaft arbeiten.</p>
<p>Insgesamt war das Verfahren also ein richtiger Erfolg den zu Beginn wohl niemand der Beteiligten für Möglich gehalten hätte.</p>
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		<title>Wir wünschen frohe Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 06:57:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Gute Weihnacht? Manchmal denke ich, daß all die Glückwünsche, guten Worte, guten Gedanken, guten Taten und Aktionen an Weihnachten über das Schlechte des vergangenen Jahres hinwegtäuschen sollen. Darum lieber ein wenig weniger im Dezember und dafür etwas mehr zwischen Januar und November.&#8221; Stefan Wittlin, (*1961) schweizer Kolumnist und Buchautor Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gute Weihnacht? Manchmal denke ich, daß all die  Glückwünsche, guten Worte, guten Gedanken, guten Taten und Aktionen an  Weihnachten über das Schlechte des vergangenen Jahres hinwegtäuschen  sollen. Darum lieber ein wenig weniger im Dezember und dafür etwas mehr  zwischen Januar und November.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">Stefan Wittlin, (*1961) schweizer Kolumnist und Buchautor</p>
<p>Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs, aber auch allen Parteien, denen wir im vergangenen Jahr vielleicht ein wenig durch unsere Arbeit helfen konnten, frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und erfolgsreiches Jahr 2011.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einmal reicht eigentlich</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 11:22:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[eMail]]></category>
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		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorab per Fax]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine besondere Unsitte, die vor allem von Rechtsanwälten praktiziert wird ist, jedes Schreiben vorab per Fax und dann am nächsten Tag noch per Post zu versenden. Es mag ja hin und wieder Sinn machen, wenn man besonders eilige Schreiben vorab per Fax schickt, aber selbst dann genügt in der Regel das Fax völlig. So hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine besondere Unsitte, die vor allem von Rechtsanwälten praktiziert wird ist, jedes Schreiben vorab per Fax und dann am nächsten Tag noch per Post zu versenden.</p>
<p>Es mag ja hin und wieder Sinn machen, wenn man besonders eilige Schreiben vorab per Fax schickt, aber selbst dann genügt in der Regel das Fax völlig.</p>
<p>So hat man grundsätzlich immer zwei Exemplare von ein und demselben Schreiben, was aus meiner Sicht völlig unnötig ist. In der Regel ist die Qualität der heutigen Faxnachrichten so gut, dass man das Schreiben problemlos lesen kann. Das Original, welches dann per Post kommt, nützt also nicht sehr viel, sondern es kostet nur wieder unnötige Zeit bis man das Schreiben dann wieder in die Akte geheftet hat usw.<br />
Von der Papierverschwendung gar nicht zu reden.</p>
<p>Einige setzen diesem sinnlosen Brauch noch die Krone auf, indem sie das Schreiben vorab per Fax und eMail, später dann per Post schicken.<br />
Soviel Unnötigkeit ist dann wirklich kaum mehr zu überbieten.</p>
<p>Vielleicht nimmt es ja der ein oder andere als Denkanstoß und schickt seine Schreiben zukünftig entweder per Fax, per eMail oder per Post.</p>
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		<title>Es gibt nichts worüber sich nicht streiten lässt</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:45:44 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleinigkeiten, Nachbarschaftsstreitigkeiten, Mediation, Streit, Banalitäten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich erstaunlich, worüber sich doch manche Menschen streiten.<br />
Dinge, worüber sich andere noch nicht einmal Gedanken machen werden dann zum Auslöser teilweise heftig geführter Streitigkeiten.<br />
Das dabei nicht nur viel Geld verschwendet wird und es sicherlich auch nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich ist, ist eine andere Geschichte.<span id="more-201"></span>Man meint teilweise, dass eine der Parteien ihre gesamte Energie in die Suche nach immer neuen Streitigkeiten steckt. Das sich so etwas dann mit der Zeit hochschaukelt und aus teilweise jahrelangen Freundschaften dann erbitterte Feindschaften werden, kann ich nach wie vor nicht immer ganz nachvollziehen.</p>
<p>Meist sind es völlig banale Kleinigkeiten die zum Auslöser für heftige Streitigkeiten gerade unter Nachbarn werden. Egal ob es der Sonnenschirm ist, der auf Grund der räumlichen Begebenheiten nur so platziert werden kann, dass er einen geringen Schatten auf Nachbar&#8217;s Grundstück wirft,  die Geräusche spielender Kinder, oder auch nur ein nicht mehr gefundener Eimer Farbe für 10 Euro, oder gar einige Blätter auf Nachbar&#8217;s Anwesen.</p>
<p>Grund zu streiten scheint es immer zu geben, notfalls lässt sich mit ein wenig Kreativität schnell ein passender Grund finden. Und sollte auch das nichts helfen, so kann man schließlich auch selbst noch einen Grund erfinden.</p>
<p>Das dafür dann nicht nur Anwälte, sondern auch Gerichte belastet werden müssen, ist für mich unverständlich. An die Kosten sollte man dabei besser gar nicht erst denken. Wie schnell hat man da mehrere Hundert Euro beisammen.</p>
<p>Schön, wenn man wenigstens den ein oder anderen Streit im Rahmen einer Mediation oder Güteverhandlung gütlich belegen kann. Bei anderen hilft jedoch sicherlich nicht einmal eine Gerichtsentscheidung.</p>
<p>Aber letztlich muss jeder selbst wissen, welchem Hobby er nachgehen  möchte. Etwas anderes kann es beim ein oder anderen wirklich nicht sein.<br />
Ein sehr teures Hobby!</p>
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		<title>Missverständnis</title>
		<link>http://www.xn--gtestelle-bw-dlb.de/2010/10/01/missverstandnis/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Güteverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnisse]]></category>
		<category><![CDATA[obligatorisches Schlichtungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichtungstermin]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich in einer Sache mit dem Rechtsanwalt des Antragsgegners zwecks Terminabstimmung telefonierte, äußerte er bereits deutliche Bedenken, ob wir im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens zu einer Einigung kommen könnten. Sein Mandant sei auf Grund seiner Herkunft sehr temperamentvoll und wäre sich keiner Schuld bewusst. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass der Rechtsanwalt des Antragsgegners die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich in einer Sache mit dem Rechtsanwalt des Antragsgegners zwecks Terminabstimmung telefonierte, äußerte er bereits deutliche Bedenken, ob wir im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens zu einer Einigung kommen könnten.<br />
Sein Mandant sei auf Grund seiner Herkunft sehr temperamentvoll und wäre sich keiner Schuld bewusst.<br />
Ich hatte jedoch den Eindruck, dass der Rechtsanwalt des Antragsgegners die Sache für eine Kleinigkeit hielt, aus der Erfahrung mit seinem Mandanten jedoch wusste, dass sich dieser hier quer stellen könnte.</p>
<p>In der Schlichtungsverhandlung dann zeigte sich jedoch von Anfang an ein völlig anderes Bild. Der Antragsgegner schien mir sehr ruhig, besonnen und auch bereit die Sache aus der Welt zu schaffen.<br />
Auch der Antragsteller hatte offensichtlich kein Interesse daran, den Streit weiter eskalieren zu lassen.</p>
<p>Nachdem jede Seite ihre Sicht der Dinge dargelegt hat, zeichnete sich bereits ab, dass die Geschichten nicht so sehr weit voneinander entfernt waren.<br />
Meine Aufgabe war es hier, die einzelnen Vorkommnisse nach und nach aufzuklären und somit den Weg frei für eine Einigung zu machen.</p>
<p>Schon nach kurzer Zeit stellte sich dann raus, dass wohl über Dritte ein Gerücht in Umlauf gebracht wurde, dass auf einem offensichtlichen Missverständnis beruhte. Aus einer Frage des Antragsgegners wurde dann schnell ein Vorwurf und eine Verdächtigung gegen den Antragsteller.<br />
Da die Auseinandersetzung bisher nie persönlich und direkt zwischen den Parteien stattgefunden hat, schaukelte sich die Situation immer mehr auf, da immer neue Missverständnisse hinzu kamen.</p>
<p>Nachdem wir dann die Sache nach und nach aufgeklärt hatten, konnte man deutlich spüren wie in beiden Parteien der Gedanke aufkam, wieso man sich nicht schon früher mal darüber in aller Ruhe unterhalten hatte. Dadurch hätte die ganze Angelegenheit ebenso schnell und deutlich günstiger geklärt werden können.</p>
<p>Nach einer knappen 3/4 Stunde war dann auch die Einigung protokolliert und die Parteien gaben sich nach 2 Jahren zum ersten mal wieder freiwillig die Hand. Im Gehen hörte ich sogar noch, dass man sich für kommende Woche zu einem Treffen verabredete.</p>
<p>Was will man mehr!</p>
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		<item>
		<title>Einen Versuch ist es wert</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 07:31:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaftsstreit]]></category>
		<category><![CDATA[obligatorisches Schlichtungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichtungsverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich der Antragsgegner anfänglich gegen eine Schlichtung gewehrt hatte (siehe hier) hatte er zwischenzeitlich wohl ein Einsehen, oder ein Gespräch mit seinem Anwalt. Jedenfalls ist er nun nicht mehr kategorisch gegen die Durchführung einer Schlichtungsverhandlung, sondern kann sich sogar vorstellen, dass man vielleicht in diesem Rahmen zu einer Einigung kommen kann. Aus Sicht eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich der Antragsgegner anfänglich gegen eine Schlichtung gewehrt hatte (siehe <a href="http://www.gütestelle-bw.de/2010/09/25/es-gibt-kein-entkommen/" target="_blank">hier</a>) hatte er zwischenzeitlich wohl ein Einsehen, oder ein Gespräch mit seinem Anwalt. Jedenfalls ist er nun nicht mehr kategorisch gegen die Durchführung einer Schlichtungsverhandlung, sondern kann sich sogar vorstellen, dass man vielleicht in diesem Rahmen zu einer Einigung kommen kann.</p>
<p>Aus Sicht eines Außenstehenden handelt es sich bei diesem Streit wohl um eine Kleinigkeit, die eigentlich nicht der Rede wert ist.<br />
Naturgemäß sehen das die Parteien anders, so dass man versuchen muss sich sachlich auch mit solchen Themen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Das Wichtigste in dieser Sache wird jedoch sein, dass man die Sache strikt von den beteiligten Personen trennt. Wie ich bereits heraushören konnte, war die persönliche Beziehung der Parteien früher sehr gut, hat sich dann aber aus welchen Gründen auch immer stetig verschlechtert und gipfelte nun in solch einem Verfahren.<br />
Wenn es gelingt, die Parteien auf eine sachliche Ebene zu bekommen, sollte hier auch eine Einigung nicht ganz ausgeschlossen sein. Dazu werden wir wohl zunächst aufarbeiten müssen wieso sich die Beziehung nach und nach verschlechtert hat und wie man dies ggf. wieder beheben kann. Oft genug sind Missverständnisse Auslöser jahrelanger, teilweise auch wirklich kindischer Streitigkeiten, die jedoch mit einer Verbissenheit geführt werden, als würden sich die Parteien im Krieg befinden.</p>
<p>Wir werden sehen wie sich die Angelegenheit entwickelt. Positiv ist auf jeden Fall schon einmal die generelle Bereitschaft die Einigung wenigstens zu versuchen.</p>
<p>Um ehrlich zu sein hoffe ich auch ein wenig auf eine Einigung. Die Gerichte mit so etwas belästigen zu müssen wäre wirklich etwas übertrieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es gibt kein Entkommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 12:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaftsstreit]]></category>
		<category><![CDATA[negative Feststellungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[obligatorisches Schlichtungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichtungsverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; so sieht es jedenfalls das Schlichtungsgesetz des Landes Baden-Württemberg für diesen Fall vor. Aber beginnen wir von Vorne: Vor einigen Tagen ging der Schlichtungsantrag bei mir ein, nachdem der Antragsteller beim zuständigen Amtsgericht wegen einer Nachbarschaftsstreitigkeit die Durchführung eines obligatorischen Schlichtungsverfahrens beantragt hatte. Wie üblich wurde zunächst ein Vorschuss eingefordert und dann Termin zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; so sieht es jedenfalls das Schlichtungsgesetz des Landes Baden-Württemberg für diesen Fall vor.</p>
<p>Aber beginnen wir von Vorne:</p>
<p>Vor einigen Tagen ging der Schlichtungsantrag bei mir ein, nachdem   der Antragsteller beim zuständigen Amtsgericht wegen einer   Nachbarschaftsstreitigkeit die Durchführung eines obligatorischen   Schlichtungsverfahrens beantragt hatte.</p>
<p>Wie üblich wurde zunächst ein Vorschuss eingefordert und dann Termin zur Durchführung der Schlichtungsverhandlung bestimmt.</p>
<p>Kurz darauf meldet sich der Antragsgegner telefonisch, dass er   eigentlich nicht die geringste Lust hat, seine Zeit mit einem   Schlichtungsverfahren zu verbringen, dass seiner Ansicht nach zu nichts   führt.<br />
Stattdessen werde er beim Amtsgericht negative Feststellungsklage   erheben. Er habe sich im Internet informiert und ist nun der Meinung,   dass er das auch prima ohne die seiner Meinung nach sowieso viel zu   teuren Anwälte erledigen kann.</p>
<p>Ich belehrte ihn dann, dass er dies zwar grundsätzlich tun könnte,   seine Klage aber bereits an der Zulässigkeit scheitern würde und er   somit noch nicht einmal zu einem Verhandlungstermin geladen werden   würde.<br />
Da es sich hier um einen Nachbarschaftsstreit handelt, den man schon   fast als Lappalie bezeichnen muss, ist hier das Schlichtungsverfahren   zwingend vorgeschrieben. Auch er würde also vom Gericht aufgefordert   werden, eine Bescheinigung über den erfolglosen Schlichtungsversuch   vorzulegen.</p>
<p>Aber auch das war ihm egal, er hätte da im Internet einen Trick   entdeckt, wie er um so ein Schlichtungsverfahren herum kommen würde.</p>
<p>Auch wenn ich nicht wüsste, was das in seinem Fall für ein Trick sein   sollte bin ich dennoch gespannt, wann ich seinen Schlichtungsantrag  auf  den Tisch bekomme. Ich erwarte jedoch nichts Gutes. Aber vielleicht   findet er ja was im Internet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf ein neues</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 07:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichtungstermin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichtungsverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem beim ersten Schlichtungstermin weder Gegner noch Gegnervertreter anwesend waren, diese ihre Abwesenheit allerdings entschuldigen konnten, wagen wir heute einen neuen Versuch. Die Ladungen sind zugegangen und eigentlich dürfte noch dem Termin nichts mehr im Wege stehen. Aber man weiß es nicht. Der Gegnervertreter hat schon angedeutet, nicht sonderlich kompromissbereit zu sein. Die Voraussetzungen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem beim ersten Schlichtungstermin weder Gegner noch Gegnervertreter anwesend waren, diese ihre Abwesenheit allerdings entschuldigen konnten, wagen wir heute einen neuen Versuch.</p>
<p>Die Ladungen sind zugegangen und eigentlich dürfte noch dem Termin nichts mehr im Wege stehen. Aber man weiß es nicht. Der Gegnervertreter hat schon angedeutet, nicht sonderlich kompromissbereit zu sein. Die Voraussetzungen für eine gütliche Einigung sind also nicht die Besten.</p>
<p>Das Problem an der Sache ist nur, dass die Antragsteller ohne eine Einigung nicht weitermachen können und der Bau mehr oder weniger still steht. Jetzt auch noch ein Gerichtsverfahren würde die Sache deutlich verzögern, zumal ich fest damit rechne, dass die Sache dann auch noch in die Berufung gehen wird.</p>
<p>Aber mal sehen was passiert. Vielleicht können wir doch eine Einigung erzielen. Für beide Parteien wäre das sicherlich die beste Lösung.</p>
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